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5.
Die Zufriedenheit mit verschiedenen Lebensaspekten, mit Ausnahme der Gesundheit,
liegt bei den Älteren höher, als bei den Erwachsenen nach dem 50. bis
64. Lebensjahr. 6. Die höhere Lebenszufriedenheit kann sowohl mit reduzierter
Alltags- und Berufsbelastung, aber auch mit den reduzierten Ansprüchen zusammenhängen. 7.
Personen in einer Paarbeziehung weisen höhere Zufriedenheitswerte auf als
Alleinstehende. 8. Die Wahrnehmung der Jugendzeit ist selbst im höheren
Alter signifikant mit der aktuellen Lebenszufriedenheit assoziiert. 9. Psychische
Ressourcen wie Zuversichtlichkeit und Kontrollüberzeugungen sind bedeutsame
Prädiktoren von selbst-regulativen Prozessen, wie dies eben Wohlbefinden
und Lebenszufriedenheit darstellen. 10. Im höheren Alter ist die Bewältigung
der bisherigen Lebensgeschichte ein wesentlicher Einflussfaktor der Selbstregulation.
Im Einklang mit seiner Vergangenheit zu stehen, erleichtert es, im hohen Alter
ein neues Gleichgewicht des Wohlbefindens (u. der Reife, Anmerkung des Autors)
zu erreichen. Mehr:  |