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Obwohl seit den goldenen Jahrzehnten des Schweizerischen
Arbeitsmarktes viele Jahre des Fastens ins Land gegangen sind,
hat sich in vielen Belangen wenig verändert. Ausser dass
einige Arbeitgeber sehr viel autoritärer vom hohen Ross
herab auftreten in Zeiten, wo leicht Arbeitstiere zu finden
sind. Das war mal anders in der Hochkonjunktur.
Was jedoch noch nicht stark anders als damals ist, sind die
Mythen und Annahmen über die Arbeitswelt und den
Arbeitsmarkt. Trotz Arbeitsbeben.
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Arbeitnehmer haben noch kaum gemerkt, was sie selbst
tun können, um die zentrale Rolle der Arbeit für
die eigene Lebensqualität fruchtbar zu machen.
Und dies aus zwei Gründen:
a) weil ungenügende Lebensbilder in den Köpfen
schwirren (wie Geld, Status, Macht machen glücklich)
und
b) weil veraltete Annahmen, eben Mythen, betr. Arbeitswelt
und Arbeitsmarkt vorherrschen.
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Wie der oben auf der Nase liegende Kokopelli wird der Kopf
in den Sand gesteckt. Trotz bald Hunderten von Karriere- und
Jobsuchbüchern (viele mit hergebrachten Rezepten wie
Hervorheben des Curriculum Vitae, des Trainierens von Interviews)
herrscht der Glaube vor:
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a) dass der Arbeitgeber der Experte und sowieso der Stärkere
sei und damit das Sagen habe (wie: kaum Angaben über
Job und Firma, jedoch "alle Unterlagen einsenden"
nach dem Motto: Hosen runter).
b) dass mir also als Bewerber nur die Wahl eines Jobbettlers
bleibe (anstatt meine Stärken zur Problemlösung
einzubringen)
b) dass der beste Bewerber den Job erhalte (und nicht derjenige
mit der richtigen Einstellung, sein Bestes zu geben)
c) dass der ideale Job sowieso nicht zu finden sei (sich also
selbst zu sabotieren)
d) dass gar keine Jobs nach meinem Geschmack in der Nähe
meines Wohnorts offen seien (anstatt alle Steine umzudrehen,
um meinen idealen Job ausfindig zu machen und nicht auf Inserate
zu warten)
d) dass ich flexibel sein müsse bezüglich allem,
(und damit meine wichtigsten Werte begrabe)
e) dass es besser sei, einen langweiligen Job als gar keinen
zu haben (auf Kosten der Lebensqualität)
f) dass für jeden neuen Job auch eine Weiterbildung Voraussetzung
sei (anstatt die eigenen Gaben am richtigen Ort voll einzusetzen
und darin zu wachsen).
usw... usw.
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Dick Bolles ist ein grossartiger Beobachter der Vorgänge
im Jobmarkt. Und dies seit Jahrzehnten. Zudem hat er die grosse
Gabe, die gesammelten Daten 1) für kommende Entwicklungen
interpretieren zu können, Trends zu sehen und b) Synthesen
vorzulegen, welche im immer wieder überarbeiteten "Parachute"
einfliessen. So summiert er seit einigen Jahren seine Erkenntnisse
in folgende Empfehlungen für die Sicht der Arbeitswelt:
- Jobs heutzutage sind temporär
- Jobs heute sind eigentlich Seminare
- Jobs heute sind grundsätzlich Abenteuer
- Befriedigung im Job muss hauptsächlich aus der Arbeit
selbst kommen.
Das wichtigste dahinterliegende Moment ist der Wandel, das
Arbeitsmarktbeben.
| Quintessenz: die gelebte Einstellung
ist ausschlaggebend. Und nicht das Hochglanzdossier.
Mehr unter "Parachuting" |
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The WBN (The Wisdom Business Network) is an online learning,
networking and support community for business people who:
- Are motivated by inspiration, life balance & personal
fulfillment
- Want to integrate more holistic values into their business
lives
- Can deliver increased profitability for shareholders by focusing
on these life-affirming priorities
The mission of the WBN is to:
- Empower sharing about the practical implementation & measurable
benefits of humanistic values in business
- Promote collaboration among community for joint projects &
professional opportunities
- Build a power network of business people to engender values
of "People, Planet, and Profit" throughout all levels
and types of businesses. Details (E): 
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