| Der Absturz nach der Pensionierung ist gemäss Schweizerischer Untersuchungen
eine Mär. Und doch hören wir immer wieder, dass die Senioren (eher als
die Seniorinnen) Mühe hätten, die neu gewonnenen Freizeit - nach dem
Pensionierungs-Freiheits-Honeymoon - genüsslich auszufüllen. Nicht nur
auf dem Golfplatz oder in der SBB sondern als Teilnehmende am produktiven Leben.
Man könne ja nicht täglich in roten Socken auf Bergwanderschaft sein,
sagen einige. Mein starkes Gefühl geht dahin, dass alle Elders, so
nenne ich mich auch gerne, nützlich sein wollen. Spüren wollen, dass
sie gebraucht werden. Nicht mehr im "rat race", vielmehr dort, wo es
für sie selbst wie für die Allgemeinheit Sinn macht. Freiwilligen- und
Ehrenamtsarbeit bieten sich an. | | Heute schiebt sich
ein anderes Bild vom Leben nach der Pensionierung in den Vordergrund. Die jetzige
und kommende - auch ein Teil der schon lange nicht mehr im Erwerbsleben Stehenden,
gehen nicht mehr von der Ansicht aus, dass jetzt genug getan sei, dass jetzt nur
noch Ferien angesagt seien. Nein, nachbe- rufliche Tätigkeiten sind immer
mehr gefragt und ein weiterer Beobachter Ratgeber "Fit
für die Pensionierung" führt neben andern, umfassenden Themen,
auch ein Kapitel über das Tätigsein. Dort finden Sie interessante Ansätze,
in welchen ich einen Weg darlege, wie man zur idealen Tätigkeit - bezahlte
oder unbezahlte - kommen kann. Auch hier gelten wieder die Grundgedanken vom LifeDesigning.
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