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Eine funktionierende Gesellschaft
ist abhängig von Menschen, welche Ihre Talente kennen, sie ständig bis
zum Tod weiterentwickeln und zum Wohl aller auch optimal einsetzen. Das bedeutet,
dass sie sich dort "verwirklichen" können, "..... wo Ihre
tiefste Befriedigung in der Tätigkeit sich mit der Welt grösstem Hunger
treffen" (nach Frederick Buechner´s Wishful Thinking -- A Theological
ABC, zit. in R. Bolles What Color Is Your Parachute?). Die Hochschule, welche
sich mit Human Resources beschäftigt, sollte dies nicht nur aus der Sicht
der Unternehmung, sondern auch aus der Perspektive des einzelnen tun. Damit wird
eine echte Stakeholder- Haltung demonstriert, welche zum Allgemeinwohl beiträgt.
Idee: Die Universität beschäftigt sich
durch Forschung, Entwicklung und Lehre mit den spezifischen Fragestellungen des
einzelnen Menschen bezüglich seiner individuellen und sozialen Funktion als
Tätiger und damit als selbstverantwortlicher Gesellschafts-Teilnehmer.
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Fragestellungen (Auswahl): | -
Funktionen des Einzelnen in der Gesellschaft, insbesondere als Teil der Volkswirtschaft.
- Der Mensch als Tätiger: seine Ziele, Aufgaben, Bedürfnisse etc.
- Arbeit: was ist das, wo, wie, wozu, etc. etc. (z.B. Hans Ruh) - Der Arbeitsmarkt
aus der Sicht des einzelnen (z.B. gibt es einen solchen? Wie funktioniert er,
wohin entwickelt er sich (Das Ende der Arbeit [Jeremy Rifkin])? Wie geht der einzelne
am optimalsten damit um? - Lauf- und Lebens-Planung/Gestaltung des Einzelnen
(LifeDesigning). Die Human Resources
und ihr aus der Sicht und dem Interesse der einzelnen Person gehandhabtes "Management"
zielen mit diesem Ansatz primär auf eine Arbeits/Tätigkeits-Zufriedenheit
und damit Lebens-Zufriedenheit hin. Nicht die optimale und (häufig) einseitige
Sicht der Unternehmensleistung ist im Visier sondern die humane und damit ganzheitliche
Erfüllung des Menschseins sind im Fokus. Eine solche Sicht trägt dazu
bei, dass der Einzelne seiner Berufung gemäss seinen Part im Weltorchester
spielen kann. Die Universität erfüllt damit die ihr zugedachte Rolle
der umfassenden Alma Mater. So wie sich die medizinische
Wissenschaft nicht sehr stark mit dem subjektiven Erleben des Patienten im Krankheits/Heilvorgang
befasst, so scheint mir die Betriebswirtschaft auch zu wenig um die Interessensseite
des Wirtschaftsubjektes (im for-profit, not-for-profit und im Dritten Sektor;
ja auch im nicht-tätigseienden Bereich) bemüht zu sein. Als Beispiel
aus meinem Erfahrungsbereich Life/work Designing erhellt, dass von der Hochschule
wenig an Zielen, Instrumenten und Strategien für die an der Gesellschaft
teilnehmenden Anspruchsgruppen wie Arbeitssuchende, Ältere, Teilzeit-Tätige,
Pensionierte bereitgestellt wird. Ganz abgesehen von einer Unterstützung
der Mitvernetzten in der sich
so gewaltig verändernden Arbeitswelt. (PKay) P.S. Bis
heute hat sich meines Wissens noch keine Schweizerische Universität oder
Hochschule systematisch an diese Arbeit gemacht. |