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Beziehungen nähren uns. Gestalten unser Leben. Fordern uns. Mal ermutigend.
Mal verzweifelnd. Von allem Anfang an. Und bis zu unserem Lebensende. Sie machen
uns zu Mitspielern und Zuschauern zugleich. In unserer Lebensgeschichte. Dem grossen
Beziehungsgeflecht. Angefangen bei der Beziehung zu uns selber.
Dann bei den Beziehungen zu den Menschen rund um uns. Eltern und Geschwistern.
Verwandten und Bekannten. Freunden und Kollegen. Chefs und Untergebenen. Beziehungen
zu Menschen, die mich mögen. Oder die mich ablehnen. Menschliche Beziehungen
zuhauf. Und nicht minder viele physische. Meine Beziehungen zur Umwelt.
Meinem Tun und Lassen, wenn es um die Erhaltung unserer Natur geht. Um unsere
Ernährung. Den Ressourcen dieses Planeten. Wenn Energiefragen zur Debatte
stehen. Und schliesslich all die geistigen Beziehungen. Zu Geschichte
und Vergangenheit. Zu Philosophie und Zukunft. Zu Traditionen, ethischen und moralischen
Fragen. Der Beziehungsbogen ist weitgefächert. Letztlich geht
es hier um eine Lebenshaltung, welche unser Denken, Fühlen und Handeln bestimmt.
Es geht gewissermassen um eine tiefenökologische Beziehung zur Welt schlechthin.
Einer Beziehung, in der uns nichts, aber auch wirklich nichts "wurscht"
sein darf. Denn mit unserer Haltung und Einstellung beeinflussen wir jede Beziehung.
Fördernd oder schädigend. Im Kleinen wie im Grossen. Liebe
und Achtsamkeit gelten als Schlüssel- komponenten in der Pflege
von Beziehungen jeder Art.
Das lässt sich üben, entwickeln und designen.
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