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Zum Thema Konsum fehlen mir die Gedanken, ausser die eher
abschätzigen, noch nicht gereiften.
Manchmal gehe ich durch die Welt und predige mir und den
Zuhörwilligen: Do not buy! Und vergesse dabei
wohl auch etwas den Grundsatz, dass ich zuerst gut schauen
muss, bevor ich den andern .... Ja, aber da kommt doch wieder
die ewige Frage der Balance ins Spiel. Und heutzutage das
Argument, dass doch der Konsum die Konjunktur bestimme. Und
damit die Schaffung von Arbeitsplätzen.
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Zu meiner obigen Frage scheint das Zauberwort "Mass
halten" auf. Hätte ich es doch nur bei zwei Gläsern
belassen gestern, dann hätte ich heute keinen Hang-over.
Wäre ich nur nicht so schnell gefahren, dann hätte
ich die CHF 200.- für etwas Gescheiteres ausgeben können.
Zuviel des Guten dreht das Gute ins Gegenteil. Sei es beim
Essen, beim Kaufen, beim Fasten, beim Spiel, beim Arbeiten,
beim..., bei allem. Zuviel der Fürsorge für andere
lässt mich ausbrennen. Auch da stimmt's. Es gibt wohl
nur eine Ausnahme: die Liebe. Davon kann ich weder zuviel
geben noch zuviel erhalten.
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Kokopelli geniesst !
Nicht nur mir schmerzen bei Übersättigung
Bauch und Kopf, nein auch denjenigen, welche ohne zuviel
aber zuviel ohne leben müssen. Vielleicht hilft
diese Überlegung etwas mehr Mass zu halten.
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