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Feedback und anderes

 
Tagebuch schreiben

 
Feedback ist Lebensnahrung. Wachstums- oder auch Kleinhalte-Nahrung. Wer hätte nicht gerne ab und zu, lieber öfter, eine Rückmeldung, welche Anerkennung, Belonging und vieles mehr signalisiert. Du machst es gut, ja, du bist gut. Mach nur so weiter. Das ist Unterstützung im Wachstumsprozess.

Ein schüchterner Mann will an die gleiche Adresse, wo ich etwas Bestelltes abholen soll. Ich werde als Konsument höflich bedient. Er, der unserer Sprache nicht sehr mächtig scheint, bekommt auf das Vorzeigen seiner Papiere hin - er scheint auf Arbeitssuche zu sein - nur ein schroffes Nein. Nur ein nein, sonst nichts. Und er hätte doch mindestens vielleicht einen Rat, sicher ein verstehendes Lächeln verdient. Das würde ihm weiterhelfen. Und ihn nicht erniedrigen.



  Es ist eine spezielle Art von Rückmeldung, welche ich vom Tagebuch-Führen erhalte. Diesmal von mir selbst, nicht von einer Quelle ausser mir. Wobei dann gleich eingewendet werden könnte, dass man selbst halt die Schwarzen Löcher nicht sehe. Einverstanden, mindestens nicht sofort. Im Vordergrund steht aber wohl das Integrieren, das in sich Hineinnehmen, Zueigenmachen von all dem, was während eines Tages in mir vorgeht. Oder was um mich herum passiert und wie ich damit umgehe.

Folgende Erfahrungen, neben vielen andern, werden berichtet: Die Freude des Entdeckens, die Anerkennung der eigenen Leistungen, das Entdecken der verschiedenen eigenen Entwicklungswege (Lernen, Beziehungen, Gesundheit etc.) und vieles mehr. Viel Glück auch auf diesem Feedback-Weg.
 
Reifende Schweiz
Reifende Arbeitgeber, reifende ArbeitnehmerInnen

 
Der Kreislauf des Lebens
 

Man spricht von Verkäufermarkt und Käufermarkt. Auch von Arbeitsmarkt. Und der Begriff Markt kann wohl auch für den täglichen Markt des Miteinanderumgehens verwendet werden.

Auf dem Arbeitsmarkt sind - je nach Konjunkturlage - die Stellensuchenden oben; in den letzten Jahren jedoch sind es die Arbeitgeber (sollten eigentlich Arbeit-Nehmer genannt werden), welche am längeren Hebel sitzen. Wohlstand und Wohlbefinden für die Bewohner der Schweiz, des Kontinentes oder des ganzen Globus werden als Zielsetzung der Marktmechanismen genannt. Was jedoch nur dann funktioniert, wenn der Markt in Balance ist. Zum Aufsatz:

 


Aktion und Reflexion

 

 

 
Ich wünsche mir ein Leben als Explorer, als Kundschafter in der vielfältigen Wüste, im Urwald, in der Steppe und in den Fruchtfeldern des Lebens.

So könnte zusammengefasst meine Befindlichkeit dann benannt werden, wenn ich mich nach dem eigenen Motto - always take the more adventurous route - wirklich auf den Weg mache. Auf den Lernweg, dort wo ich wirklich lebe, lebendig durch die Geschichte gehe. Weil im Abenteuer - sei es im Regenwald, auf dem einsamen Bergaufstieg oder in der Erlebnisgruppe, ja, auch auf dem Tanzparkett - eine Lebensregel immer spielt: der Feedback. In Form von körperlichen, mentalen, spirituellen, psychischen Signalen innerhalb oder Geschmäckern, Bildern, Lauten, Schmerzen von ausserhalb. Und ich will dafür meine Input-Kanäle offen haben, achtsamer werden. Das gelingt mit üben. Und wie immer bringt das Üben vielfältige Belohnung (Feedback): Freude, Ruhe, Besinnung, Ideen, Kraft für das Andere. Mucho gusto, amigo, amiga!

 

 

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  LifeDesigning    Peter Kessler, lic.oec.HSG    CH-8645 Jona-Kempraten