
Mo will wissen wie es funktioniert !
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Lernen heisst Leben. Und Leben heisst Lernen. Die Gleichung
stimmt. Denn kaum gezeugt, beginnen wir zu lernen. Sammeln
wir Erfahrungen. Und speichern sie mit unseren Nervenzellen
im Körper. Von dort melden sie sich oft viele, viele
Jahre später in Form von Schmerzen. Als Erinnerung an
schmerzhafte Erfahrungen. Und zugleich als Chance, daraus
zu lernen.
Lernen hat unendlich viele Inhalte. Wir lernen eine neue
Sprache. Autofahren. Einen neuen Beruf. Rollbrettfahren. Ein
neues Gericht zubereiten. Und manchmal lernen wir auch neue
Einstellungen und Verhaltensmuster. Als Schritt zu einem geglückten
Leben.
Lernen wird auf dieser Website als lebenslanger Prozess
verstanden. Als kontinuierliche Auseinandersetzung mit sich
selber und der Mitwelt. Als persönliches Wachsen. Es
geht um ein von den eigenen Bedürfnissen und der eigenen
Weltsicht gesteuertes Lernen. Nach innen und nach aussen.
Lerntechniken gibt es hier kaum. Dafür Denkanstösse.
Um ein Leben lang "gwundrig" zu bleiben. Und zu
erfahren, dass wer lernt, sich auch ändert.
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Erfahrung
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"Erfahrung ist für mich die höchste
Autorität. Der Prüfstein für Gültigkeit
ist meine eigene Erfahrung. Keine Idee eines anderen
und keine meiner eigenen Ideen ist so massgeblich wie
meine Erfahrung. Ich muss immer wieder zur Erfahrung
zurückkehren, um der Wahrheit, wie sie sich in
mir als Prozess des Werden darstellt, ein Stück
näher zu kommen".
Carl
R. Rogers
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Ich bin kein Lern- und Lehrfachmann. Die Schule hatte mir
nicht besonders zugesagt. Den meisten Stoff fand ich langweilig,
in der Mittelschule und an der Uni. Darum möge mich heute
auch niemand nach Geldtheorie oder Wachstums-Ökonomie
fragen. Was ich jeweilen bei den Ratespielen am TV als Antwort
geben könnte, ist nur oberflächlich Angelesenes.
Ausser es gehe um das Sein, Tun und Haben von Menschen.
In Beziehungen vielfältigster Art - also mit Menschen,
mit der Natur, mit dem ganzen Kosmos - meine ich einiges gelernt
und mich erweitert zu haben durch das eigene Erfahren. Besonders
dann, wenn es mich wirklich berührt hat. Wenn
ich mich berühren liess. Wenn ich mich reingeben konnte
oder musste. Und manchmal war dabei sogar der Kopf, unser
scheinbar wichtigstes Lerninstrument, (fast) ausgeschaltet.
Alles andere an mir war involviert: Nerven, Füsse, Geschmack,
Emotionen, Haut... Ich glaube darum zu erahnen, dass ich zur
Bewusstheit, zum Bewusstsein, zum Wissen gekommen bin über
eine Vielfalt von Wegen. Auch auf Noetischen
Wegen (E). Ob ich schon an der Stufe
Weisheit
genippt habe? Vielleicht. Ich bleibe dran. (PKay).
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