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Life/spirit
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Sei es während unserer jährlichen Ferien in der
Alphütte, oder im warmen Wasser der Bäder von Esalen,
wenn der Blick über das Meer schwebt, wo langsam die
Nebel heraufziehen. Dann auch in der Begegnung mit jenen begnadeten
Menschen, von denen ich einige hier in dieser Site erwähnt
habe. Sie hinterlassen Spuren, welche ich mit allen meinen
Sinnen aufnehme.
Vertrauen erwächst immer wieder neu aus diesen Berührungen.
Ein Vertrauen, dass ich und Du - dass wir alle aufgehoben
sind im Grossen Spirit, wie die Indianer sagen. Und das ist
ein Geschenk, für welches ich dankbar
sein will. Immer wieder.
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Je älter ich werde, umso mehr verdichtet sich ein Gefühl,
manchmal die Gewissheit, dass meine, dass unsere Welt von
einem Geist getragen wird. Und ich versuche auch, dies nicht
nur mit dem Kopf zu erfassen, sondern mich einfach den Erfahrungen
hinzugeben. Seien dies beim Lesen von Geschehnissen im Leben
anderer, welche mich besonders berühren. Oder eben auch
meine eigenen Erfahrungen.
Diese stellen sich am ehesten in der Stille ein.
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Er ist beinahe mit den Händen zu greifen.
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Das Büchlein mit diesem Titel ist eines meiner liebsten.
Ein Freund hat es mir geschenkt. Es liest sich am Abend
vor dem Einschlafen. Wenn ich alle andern Gedanken abschalten
und noch wach aufnehmen kann. Es handelt von dem Schäfer,
welcher in grosser Einsamkeit seinem Ruf folgt: dem Gebiet,
welches seiner Herde und ihm Lebensgrundlage sein soll,
wieder Leben einzuhauchen. Indem er in der Öde neue
Bäume pflanzt. Jeden Tag eine feste Zahl. Bei jedem
Wetter. Sein Lebensgeist, welcher allen Beschwernissen
trotzt, ist ansteckend. Ein Geschenk, diesem Werklein
von Jean
Giono's Schäfer zu begegnen.
Es hat bei mir Spuren hinterlassen.
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